Geschichte der Schule

Nach der Schulreform des Jahres 1968 wird ab 1. August 1968 die Grundstufe der Katholischen Volksschule Nütterden als „Katholische Bekenntnisgrundschule Nütterden“ weitergeführt.
Der Grundschule standen zunächst vier Klassenräume im neuen Schulgebäude am Hohen Weg, in dem die Hauptschule Nütterden untergebracht war, zur Verfügung. Der Hauptlehrer Bruno Klingenhäger wurde mit der Leitung der Grundschule beauftragt. Ab 11. März 1969 beschloss der Landtag das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Kleve. Dieses Gesetz trat am 1. Juli 1969 in Kraft. Aus bisher 46 Gemeinden des Landkreises Kleve wurden sechs Gemeinden gebildet. Daraus ergab sich, dass die Eltern der Kinder aus Mehr ihre Kinder an der Grundschule in Nütterden anmeldeten. Die Schülerzahl wuchs auf 225. Die Schule wurde sechsklassig und ein Umzug in das renovierte alte Schulgebäude an der B 9 wurde notwendig.

1970 stieg die Schülerzahl auf über 260 Kinder an. Da die Räumlichkeiten nicht ausreichten, wurde die zweiklassige Schule im Ortsteil Mehr der Grundschule Nütterden zur Verfügung gestellt. Zwei Klassen wurden dort unterrichtet. Die übrigen fünf Klassen verblieben in Nütterden.

1971 stieg die Schülerzahl auf 300. Es wurden acht Klassen gebildet. Die Schule wurde zweizügig. Im August 1971 wurde Paul Tück zum Konrektor ernannt.

Im Juni 1973 war die neue Hauptschule in Kranenburg am Galgensteeg fertig. Für die Grundschule bedeutete dies, dass sie von der räumlichen Enge und der Unterbringung der Schule in zwei Gebäuden befreit wurde und in das Schulgebäude am Hohen Weg 10 umziehen konnte.

Am 31. Januar 1975 trat Bruno Klingenhäger in den Ruhestand. Konrektor Tück leitete in Vertretung die Schule. 1975 übernahm Josef Ossmann die Leitung der Grundschule Nütterden. Die Schülerzahl betrug zu der Zeit 298. In den Jahren 1978 – 1983 sanken die Schülerzahlen von 229 auf 143 Schüler.

Am 2. Oktober 1983 erhielt die Grundschule den Namen „St. Georg-Grundschule Nütterden“. Zu diesem Anlass schuf der in Nütterden beheimatete Bildhauer Dieter von Levetzow nach der Vorlage des Nütterdener Schöffensiegels eine Relief, das den heiligen Georg hoch zu Ross im Kampf mit dem Drachen darstellt.

Zur Enthüllung des Reliefs schrieb die Rheinische Post vom 3. Oktober 1983: „Bürgermeister Josef Bongaerts erinnerte daran, dass der Name St. Georg einen historischen Hintergrund habe: Ein altes Schöffensiegel von Nütterden zeigt den heiligen Georg. Der Bürgermeister lobte die Bürgerinitiative, die mit der Namenssuche und dem St. Georg-Relief verbunden sei, und dankte besonders dem Bildhauer Dieter von Levetzow für das gelungene Werk. Im Namen der Gemeinde wünschte er der St. Georg-Schule eine gute Zukunft. Die Nütterdener Vereine und Organisationen, die unter der Leitung von Ortsvorsteher Theo Klösters die Einweihungsfeier vorbereitet hatten, überraschten im Anschluss an die Enthüllung der Plakette mit vielerlei Aktivitäten.“ 1987 trat der Schulleiter Josef Ossmann in den Ruhestand. Sein Nachfolger Heinrich Schmidt wurde zunächst als Hauptlehrer der St. Georg-Schule ernannt. 1996 wurde er aufgrund der inzwischen wieder steigenden Schülerzahlen zum Rektor befördert. Paul-Heinz Böhmer übernahm ab Januar 1996 die Konrektorstelle. Heinrich Schmidt trat am 31. März 2000 in den Ruhestand. Im Dezember 2000 wurde Schulleiter Paul-Heinz Böhmer zum Rektor befördert. Im Dezember 2015 wurde Verena Nakath zur Konrektorin und stellvertretenden Schulleiterin ernannt. Paul-Heinz Böhmer wurde zum 01. März 2017 in den Ruhestand versetzt. Seitdem leitet Frau Nakath als kommissarische Schulleiterin die Schule.

Seit vielen Jahren pflegt die Grundschule eine Patenschaft mit Schulen in Anatuya in Argentinien. Der jährliche Erntedankbasar ist zur festen Einrichtung geworden. Hierzu wird von den Eltern gestiftetes Obst und Gemüse und anderes verkauft. Der Erlös kommt den Patenschulen in Argentinien zugute.